Wenn sich ein
Nymphensittich zurückzieht, Gesellschaft meidet, sich nicht beschäftigt
und
teilnahmslos mit oft zusammengezogenen Augen da sitzt, dann deutet dies
oft auf eine
Erkrankung des Vogels hin. Meist frißt er auch sehr wenig oder stochert
nur lustlos in seinem
Futternapf herum. Er sieht müde aus, nimmt wenig wahr von seiner Umwelt
und schläft oft.
All dieses deutet meist auf ein Unwohlsein oder einer ernsthaften
Erkrankung hin.
Es gibt sehr viele
Ursachen und Krankheitssymptome die wir oft nicht erkennen können.
Darum ist ein Besuch bei einem vogelkundigen Tierarzt oft dringend zu
empfehlen.
Einige
Auffälligkeiten wären :
Häufiges Niesen
- Könnte auf eine Erkältung hinweisen.
Nervöses Nesteln am
Gefieder - Milben oder Ungeziefer könnten die Folge sein.
Schweres Atmen
- Lungenentzündung oder kranke Schilddrüse.
Blutungen aus Kloake
- Innere Verletzungen ( Blutungen )
Flüssiger Kot
- Kann eine Ursache vieler, auch schwere Erkrankungen sein.
Lustloses Verhalten
- Hier kann eine mögliche Infektion die Ursache sein.
So etwa sieht ein Nymphie
aus der nicht gesund ist.
Teilnahmslos, die Augen
sind geschlossen, oder
zugekniffen. Kaum fressend
und sehr viel schlafend.
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Man kann auch versuchen angehende Krankheiten mit vorbeugenden Mitteln
zu bekämpfen.
Dazu gibt es Vitamintropfen und Mineralstoffe in Pulverform. Auch sehr
bewährt ist eine
Infrarotbestrahlung die in ca. einem halben Meter Abstand vom Käfig
auszuführen ist.
Der Käfig sollte aber nur auf einer Hälfte bestrahlt werden, so daß der
Vogel bei zuviel
Wärme immer die Möglichkeit hat auszuweichen. Dieses am besten nur
unter Aufsicht.
Nymphensittiche können oft Krankheiten und Schmerzen bis zu einem
gewissen Punkt ver-
bergen. Ist man sich nicht sicher, wäre es auch empfehlenswert
vorsichtshalber eine Kotprobe
vom Tierarzt untersuchen zu lassen. Vieles über Krankheiten lässt sich
auch in guten Foren
oder Büchern über Nymphensittiche erfahren.
Allen Nymphies wünsche ich
viel Gesundheit.
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